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Mitarbeitende
Nathalie, ID
Nathalie Cretin hat eine Doppelaufgabe. Bei Novartis ist sie als Global Brand Medical Director verantwortlich für die klinische Entwicklung von Fungiziden und antibakteriellen Medikamenten. In ihren Ferien fährt sie nach Senegal, um den Menschen dort dringend benötigte Arzneimittel und medizinische Geräte zu bringen.
Kopf
An meinem Job mag ich vor allem, Menschen zu führen
und Arbeitsabläufe zu organisieren. Meine Aufgabe ist es,
Medikamente auf den Markt zu bringen. Um dieses Ziel
gemeinsam mit dem Team zu erreichen, müssen alle Schritte
sorgfältig überlegt sein, und ich muss wissen, was wir auf
unserem Weg benötigen. Ich erstelle also einen Plan, und der
funktioniert meist auch, denn ich bin ein sehr pragmatischer
Mensch und versuche, die Dinge möglichst übersichtlich
zu halten. Dasselbe versuche ich auch im Privatleben. Ich bin
eine Kämpfernatur und ich habe Stehvermögen. Wenn ich
von der Richtigkeit einer Sache überzeugt bin, werde ich sie
zu Ende bringen, und man kann mich nicht aufhalten.
Allerdings probiere ich gern auch neue Wege aus. Und ich
respektiere die unterschiedlichen Herangehensweisen
anderer Menschen.
Herz
Für mich steht der Mensch immer an erster Stelle. Ich war zuvor Transplantationschirurgin und habe stets sehr eng mit den Patienten zusammengearbeitet. Das hilft mir hier bei Novartis beim Entwerfen klinischer Studien. Ich versuche, die Tests für die Patienten so angenehm wie möglich zu gestalten. Es macht mir Spass, mit anderen Leuten zusammenzuarbeiten. Im Team kann man so viel mehr erreichen. In diesem Job gibt es jeden Tag eine Fülle von Dingen zu klären, und wir sind manchmal recht angespannt. Trotzdem lachen wir viel und ziehen alle an einem Strang. Wenn mal etwas nicht in Ordnung ist, spreche ich das Problem sofort an und gehe ganz konkret darauf ein. Bei meiner Arbeit in Senegal, die sehr emotional ist, habe ich das zu schätzen gelernt: Die Menschen dort lachen und weinen, sind ehrlich und geradeheraus. Und sie machen etwas aus ihrem Leben. Durch diese Menschen habe ich gelernt, für alles, was ich habe, dankbar zu sein.
Hand
Unser Lebensweg ist selbst gewählt und er bestimmt, wer wir sind. Doch wir müssen diesen Weg gemeinsam mit anderen Menschen gehen, erst so geben wir ihm einen Sinn. Ich habe immer hart gearbeitet – als Chirurgin hat man keinen Achtstundentag. Deshalb stelle ich auch meine Freizeit gern in den Dienst humanitärer Projekte. Vor ein paar Jahren nahm mich eine Freundin mit nach Senegal, wo sie mit Schulkindern arbeitete. Ich hatte schon eine Weile nach Möglichkeiten gesucht, mich zu engagieren. Also fing ich einfach an und besuchte Krankenhäuser und Sanitätsstationen. Inzwischen entwickelt es sich gut. Ich liefere jedes Jahr zehn bis zwölf Tonnen medizinischer Hilfsgüter aus. Kleidung und Schuhe sind ebenfalls dabei, denn ich kümmere mich dort auch um ein Waisenhaus. Ich weiss nicht, wie lange ich das noch machen kann, aber die Hilfe ist hier und jetzt nötig. Und ich habe eine Menge Freude daran.
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