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Soziale Verantwortung - Novartis Schweiz

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Internationales BioCamp 2009

BioCamp begeistert junge Wissenschaftler für Biotechnologie

Schon bald werden die klügsten Köpfe der Gegenwart die Welt verändern. Eine einzigartige globale Initiative von Novartis spornt die besten Studierenden an, ihre Intelligenz in den Dienst der Biotechnologie zu stellen – und gleichzeitig wie Unternehmer zu denken.

60 talentierte Studierende aus 27 Ländern, die weiterführende Hochschullehrgänge absolvieren und von ihren Universitäten ausgewählt wurden, nahmen vom 26. bis 30. Oktober 2009 am vierten jährlichen International BioCamp in Cambridge (US-Bundesstaat Massachusetts) teil. Mit dabei waren auch die zwei Gewinner des European BioCamps, das vom 27. bis 31. August 2009 auf dem Novartis Campus in Basel stattfand.

BioCamp 2009

Seit Beginn der BioCamp-Initiative im Jahr 2004 hat Novartis bereits gegen 500 der besten Hochschulabsolventen mit der Biotechnologiebranche und Fragen der Unternehmensführung vertraut gemacht. Neben internationalen BioCamp-Seminaren in Singapur (2006), Tokio (2007), Hongkong (2008) und Cambridge/Massachusetts (2009) hat Novartis in den vergangenen drei Jahren auch europäische BioCamps im Novartis Campus in Basel durchgeführt.

Erstmals in den USA

Es war das erste Mal, dass Novartis ihr internationales BioCamp in den USA organisierte. Als Veranstaltungsort diente der Hauptsitz der Novartis Institutes for BioMedical Research (NIBR) in Massachusetts.

Im Grossraum Boston/Cambridge, wo einige der weltweit renommiertesten Universitäten und Life-Science-Unternehmen angesiedelt sind, besuchten die jungen Wissenschaftler ein intensives dreitägiges Seminar, das ihnen die Biotechnologiebranche näherbrachte.

 

 

Erste Einblicke in die Welt der Biotechnologie

BioCamp bietet Hochschulabsolventen der Wissenschafts- und Wirtschaftsfakultäten die Möglichkeit, die innovative, unternehmerisch geprägte Welt der Biotechnologie aus erster Hand kennenzulernen. Im Austausch mit einer Reihe qualifizierter Manager, bekannter Forscher und anderer Experten erfahren die Studierenden, was es braucht, um biotechnologische Durchbrüche zu erzielen, welche die Welt grundlegend verändern.

Schwerpunktthemen des BioCamp-Seminars waren unter anderem:

  • Die Prozesse von der Forschung bis zur Entwicklung medizinischer Innovationen
  • Wert und Schutz von geistigem Eigentum
  • Mittelbeschaffung und Kapitalmärkte
  • Zulassungsumfeld im Biotechnologiebereich
  • Laufbahnmöglichkeiten in Wissenschaft und Wirtschaft
  • Führungsfähigkeiten und unternehmerisches Know-how

Da die meisten Teilnehmenden Dissertanten in naturwissenschaftlichen Forschungsbereichen waren, betraten viele von ihnen im BioCamp Neuland, als es um unternehmerische Schwerpunkte ging. „Die neuen Erkenntnisse haben mein Leben verändert“, kommentierte einer der Seminarteilnehmer. Ein anderer Studierender sagte: „Das BioCamp war spektakulär und eine der bisher wertvollsten Erfahrungen in meinem Leben.“

 

Innovationen in die Praxis umsetzen

Die Jungakademiker begannen sofort damit, die unternehmerische Vision in die Praxis umzusetzen. In verschiedenen Teams erarbeiteten sie Geschäftspläne rund um ihre eigenen Ideen für mögliche Biotech-Produkte.

Von den zehn Teams, die sich im BioCamp 2009 einen Wettkampf um den besten Geschäftsplan lieferten, gewann jenes Team, das sich auf einen neuen Behandlungsansatz für Sichelzellenanämie konzentriert hatte. Dem Team gehörten Studenten aus den USA, Kanada, Japan, Russland, Hongkong und Südafrika an.

Die kulturübergreifende Zusammenarbeit war ein typisches Beispiel für eine der Aussagen im Referat von Eric Lander, dem Gründer und Direktor des Broad Institute in Cambridge. Unter den weltweiten Forschungszentren brauche es „nicht Konkurrenzkampf, sondern Koordination“, um neue Therapien zu entwickeln und Leid zu lindern, sagte Lander. Lander ist unter anderem Mitvorsitzender des Wissenschafts- und Technologiebeirats von US-Präsident Obama.

 

Vorbereitung auf das Leben nach dem Studium

BioCamp will vielversprechende Studenten darauf vorbereiten, nach Erlangung eines höheren akademischen Grads im Berufsleben Fuss zu fassen.

Lehrkräfte von Harvard, MIT und dem Children’s Hospital Boston referierten über den Alltag in der biomedizinischen Forschung und beantworteten die Fragen der Studenten zu Karrieremöglichkeiten und zur Branche selbst.

„BioCamp hat mein Leben verändert. Plötzlich wurde mir bewusst, dass Forschen allein nicht reicht – man muss auch verstehen, wie die Branche funktioniert“, sagte ein BioCamp-Teilnehmer.

Verschiedene Führungskräfte von Novartis erläuterten ihrerseits, wie das Unternehmen Zellmechanismen und neue Behandlungsmethoden für Erkrankungen erforscht. Zudem sprachen sie über die aktuelle Frage der Impfstoff-Forschung und -Entwicklung, die Herausforderungen bei der globalen Registrierung von Arzneimitteln sowie den Urheberrechtsschutz und dessen Bedeutung für innovative Produkte.

 

Brückenschlag im Dienste der Innovation

BioCamp ist eine fortlaufende Initiative von Novartis. Das Programm, das Brücken zwischen der Biotechnologiebranche und Universitäten schlägt, steht ausgewählten Studierenden offen, die von führenden Professoren vorgeschlagen werden. Als innovativer globaler Gesundheitsversorger will Novartis ein Umfeld fördern, das grossen Wert auf Forschung und Zusammenarbeit legt.

 

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