Medienmitteilungen

2014-01-21

Novartis plant Ressourcen-Verlagerung um starkes Pharma-Portfolio zu unterstützen

  • Novartis plant gewisse Ressourcen zu verlagern und Straf­fungen vorzunehmen, um Neulancierungen und Produkt-Pipeline zu unterstützen
  • In der Schweiz sollen 2014 etwa gleich viele Stellen auf- und abgebaut werden; neue Stellen sind in der Pharma- wie in anderen Divisionen vorgesehen; in der Division Pharma ist ein Abbau von bis zu 500 Stellen vor allem im Support geplant
  • Nach fünf Jahren mit Stellenwachstum erwartet Novartis, dass 2014 die gruppenweite Gesamtzahl der Stellen bei etwa 15'000 stabil bleibt; Basel ist nach wie vor einer der wichtigsten Innovationsstandorte von Novartis

Basel, 21. Januar 2014 - Damit im Jahr 2014 für geplante Produktlancierungen die nötigen Ressourcen sichergestellt werden können, beabsichtigt Novartis vor allem in der Pharma-Division über mehrere Funktionen hinweg Änderungen vorzunehmen. In einigen Bereichen sollen dabei Stellen reduziert und in anderen Bereichen zusätzliche Stellen geschaffen werden. In der Schweiz geht Novartis davon aus, dass nach fünf aufeinander folgenden Jahren mit Stellenwachstum in 2014 die gruppenweite Gesamtzahl der Stellen in etwa stabil bleibt.

2013 hat Novartis die Anzahl Stellen (FTE) in der Schweiz um rund 750 oder fünf Prozent auf etwa 15'000 erhöht. Seit 2005 wurden - vor allem in der Region Basel - mehr als 4'000 neue Stellen geschaffen. Rund 12% der Mitarbeitenden von Novartis sind in der Schweiz beschäftigt, während lediglich ungefähr 1% des Umsatzes hier erzielt wird.

Produktlancierungen sind 2014 in Bereichen wie Atemwege (Markenprodukte und Generika), Lun­genkrebs, Dermatologie oder Herzkrankheiten geplant. Um diese und andere Wachstums­bereiche über die ganze Gruppe in der Schweiz zu unterstützen, sollen etwa in der Onkologie-Entwicklung, in der OTC-Fertigung (mit einer dritten Schicht in Nyon) oder im Sandoz Supply-Chain-Management mehrere hundert zusätzliche Stellen geschaffen werden. Auf der anderen Seite ist geplant, dass hauptsächlich in unterstützenden Bereichen am Hauptsitz und in operativen Rollen in der pharmazeutischen Entwicklung bis zu 500 Vollzeitstellen abgebaut werden, um Ressourcen freizusetzen. Einige Positionen sollen an weniger Standorten konzentriert werden.

Alle aktiven klinischen Programme in der Schweiz bleiben erhalten, und Basel bleibt nach wie vor einer der drei strategischen Forschungsstandorte von Novartis weltweit.

Novartis hat einen guten Leistungsausweis, um für Mitarbeitende, die vom erwarteten Stellenabbau betroffen sind, gute Lösungen zu finden. Dennoch, und auch aufgrund der tiefen natürlichen Fluktuation, können Entlassungen nicht ausgeschlossen werden. Ein grosszügiger Sozialplan einschliesslich Abfindungen steht zur Verfügung. Der Konsultationsprozess mit den Arbeitnehmerorganisationen wurde eingeleitet.

Über Novartis
Novartis bietet innovative medizinische Lösungen an, um damit auf die sich verändernden Bedürfnisse von Patienten und Gesellschaften einzugehen. Novartis hat ihren Sitz in Basel (Schweiz) und verfügt über ein diversifiziertes Portfolio, um diese Bedürfnisse so gut wie möglich zu erfüllen - mit innovativen Arzneimitteln, ophthalmologischen Produkten, kostengünstigen generischen Medikamenten, präventiven Impfstoffen und Diagnostika, rezeptfreien Medikamenten und tiermedizinischen Produkten. Novartis ist das einzige global tätige Unternehmen mit führenden Positionen in diesen Bereichen. Im Jahr 2012 erzielte der Konzern einen Nettoumsatz von USD 56,7 Milliarden und wies Kosten für Forschung und Entwicklung in Höhe von rund USD 9,3 Milliarden (USD 9,1 Milliarden unter Ausschluss von Wertminderungen und Abschreibungen) aus. Die Novartis Konzerngesellschaften beschäftigen rund 133 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vollzeitstellenäquivalente) in über 140 Ländern. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.novartis.com.

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