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Das Beste beider Welten
Mit ihrer Unterstützung des Schweizer Städtepavillons an der Weltausstellung in Schanghai bekennt sich Novartis gleichsam zu ihrer Schweizer Herkunft und zu ihrer Zukunft in China.
Ihre von ungewöhnlichen Formen beherrschte Skyline ist unverkennbar, ihre Bedeutung als Industrie- und Hafenstadt für die Volksrepublik China unbestritten: Schanghai, das «Paris des Ostens» am Ostchinesischen Meer. Fast 19 Millionen Menschen leben im Verwaltungsgebiet dieser Megastadt im 24-Stunden-Betrieb. Ja, Schanghai ist ein guter Austragungsort für die Expo 2010. Die Weltausstellung ist am 1. Mai eröffnet worden und dauert bis Ende Oktober. Erstmals präsentieren sich nicht nur Länder, sondern auch Städte mit eigenen Pavillons. Erwartet werden 70 Millionen Besucher – die Welt wird kleiner, die Weltausstellung grösser.
Das Motto ist erwartungsgemäss urban: «Bessere Stadt, besseres Leben». Ein durchaus helvetischer Anspruch. Stellvertretend für alle Schweizer Städte, die der Umwelt und Lebensqualität gleichsam Rechnung tragen, präsentieren sich Basel, Genf und Zürich an der Expo 2010 mit einem gemeinsamen Städtepavillon – unabhängig vom aufsehenerregenden Schweizer Pavillon mit seiner fliegenden Landschaft. In der sogenannten Urban Best Practices Area verwirklichen gegen 50 Städte aus der ganzen Welt ihre urbanen Idealvorstellungen. In Anlehnung ans Motto der Expo 2010 veranschaulichen Basel, Genf und Zürich die Devise «Besseres Wasser, bestes Stadtleben». Der Pavillon demonstriert mit aufwändiger Rundumprojektion die Bedeutung eines nachhaltigen Umgangs mit Wasser im städtischen Raum. Eine starke Botschaft in China, wo neun von zehn Stadtgewässern verschmutzt sind.
Verbindende Visionen
Novartis unterstützt den Schweizer Städtepavillon als Presenting Partner. Das hat zum Teil mit der 2007 lancierten Städtepartnerschaft Basels mit Schanghai zu tun. Ausschlaggebend sind aber der Stellenwert Chinas als wichtiger Wachstumsmarkt und die strategische Bedeutung Schanghais als Forschungsstandort für Novartis. «Die Weltausstellung in Schanghai bietet die einzigartige Gelegenheit, uns vor Ort einem grösseren Publikum zu präsentieren», sagte Armin Zust, Leiter Novartis Schweiz. «Unser Engagement für die Weltausstellung zeigt aber auch, welch grosse Bedeutung wir dem chinesischen Markt beimessen.» Novartis ist in China mit mehr als 4300 Mitarbeitenden aus allen vier Divisionen präsent. Die Investitionen der Gruppe in China belaufen sich auf über eine Milliarde US-Dollar. Das umfasst neben dem Campus in Schanghai den Aufbau technischer Entwicklungs- und Produktionsstätten in Changshu.
In gewisser Weise haben die Expo 2010 und Novartis ein gemeinsames Anliegen. Bei der Neugestaltung ihres Hauptsitzes in Basel geht Novartis nämlich beinahe städteplanerisch vor, was zum Beispiel die Wiederverwertung von Materialien, den Einsatz nachhaltiger Baustoffe und technische Innovationen anbelangt. Die neuen Bürogebäude auf dem Basler Campus verbrauchen nur noch einen Drittel der Energie vergleichbarer Altbauten. Gleichzeitig entsteht für die Mitarbeitenden eine Umgebung, die Arbeitsstätte und Lebensraum ist. So betrachtet trägt Novartis mit ihren weltweiten Campus-Projekten den gleichen Grundsätzen Rechnung wie der moderne Städtebau, den die Expo 2010 in Schanghai proklamiert.
Eine historische Achse
Ihre starke Exportorientierung hat die chemische und pharmazeutische Industrie von Basel bereits im 19. Jahrhundert in den fernen Osten geführt. Die Vorgängerfirmen von Novartis sind seit Ende des 19. Jahrhunderts auf den asiatischen Märkten aktiv. Das erste Büro vor Ort hat CIBA 1938 in Schanghai eröffnet. Die Zukunft von Novartis in China beginnt in Schanghai, einem strategischen Forschungsstandort, und Changshu, wo moderne Entwicklungs- und Produktionsstätten entstehen.
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